Bericht auf directaction.info von Aktivisten in Österreich:
“2.03.2010: Kleider Bauer in Wien-Favoriten: drei Schaufenster und eine Haupttür zerschlagen.
11.03.2010: während einer grossen Studentendemonstration wurde der Laden von Kleider Bauer in der Mariahilferstrasse in Wien mit Farbbomben beworfen.”
Die Meldung unterbrach auch den Prozess gegen Martin Balluch am 3. Prozesstag:
Scheiben bei Kleider Bauer eingeschlagen
An dieser Stelle sprang der Staatsanwalt plötzlich auf und verkündete, dass er eine wichtige Mitteilung hätte. Er tat das mit so viel Pathos, dass man erwarten musste, der Bundespräsident wäre gestorben oder etwas Vergleichbares wäre passiert. Dann sagte der Staatsanwalt, er habe gerade eine Mitteilung der Kriminalpolizei erhalten, dass unbekannte TäterInnen in der Nacht vom 2. auf den 3. März, also wenige Tage vorher, mehrere Auslagenscheiben einer Filiale von Kleider Bauer in Wien Favoritenstraße eingeschlagen hätten. Die folgende Stille im Saal schien fast wie eine Schweigeminute.
Dann fragte die Richterin DDr. Balluch, was er dazu sage. Dieser meinte, er wäre unter den gegebenen Bedingungen juristisch gezwungen sich zu freuen, zumal der Staatsanwalt noch am Vortag den Umstand, dass seit Jänner 2008 keine Sachbeschädigungen gegen Kleider Bauer mehr stattgefunden hätten, als Beweis dafür vorgebracht hatte, dass die Angeklagten schuldig wären. Mit dieser Sachbeschädigung sei das wohl widerlegt. Es wäre völlig unglaubwürdig anzunehmen, die Angeklagten säßen untertags vor Gericht und würden in der Nacht Scheiben einschlagen.
Quelle: http://tierschutzprozess.at/tierschutzprozess-3-tag/
















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