Direct Action Guide Kapitel 2 : Sicherheitspolitik

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Sicherheitspolitik und Sicherheitsvorkehrungen

Sehe deine Sicherheit als oberstes Gebot. Als Häftling kannst du für kein Tier tätig werden.

- Lasse die Aktionen von nur so vielen Teilnehmern durchführen, wie dafür erforderlich sind. Je mehr Beteiligte, desto größer das Risiko erwischt zu werden.

- Rede niemals mit Menschen über Aktionen, die nicht direkt an diesen beteiligt sind. Auch nicht mit Mitgliedern der Gruppe. Was Jemand nicht weiß, kann dieser auch nicht an die Polizei verraten.

Rede nicht über deine illegalen Aktivitäten, nur weil es dein bester Freund oder Partner ist, das Risiko ist es nicht wert. Jemand dem Keine Haftstrafe droht bricht unter Druck schneller sein Schweigen. Auch wenn Jemand vertrauenswürdig ist, kann dieser von Beamten (die darin ausgebildet sind andere zu manipulieren) dazu ausgetrickst werden, Informationen preis zu geben, die für dich zum Verhängnis werden können.

- Handel auf einer Erzähle-nur-das-Nötigste Basis. Was man nicht weiß, kann man auch nicht weitererzählen (absichtlich oder unabsichtlich).

- Schreibe keine Notitzen über die Aktionen auf, ganz egal wo. Dies bezieht sowohl auf Tagebucheinträge als auch Informationen auf dem Computer (selbst gelöschte Daten können von der Festplatte wieder abgerufen werden).

- Wenn ein Mitglied der Zelle die Sicherheitsvorkehrungen nicht kompromisslos einhält oder diese nicht ernst genug nimmt, dann nimm diesen zur Seite und erkläre ihm, warum es unerlässlich ist dieses Verhalten zu ändern. Versuche nicht belehrend zu klingen, sondern bringe ganz klar zum Ausdruck, dass dir das Interesse der Gruppe am Herzen liegt.

Ein paar Beispiele für Handeln durch das Sicherheitsvorkehrungen kompromittiert werden sind:

- Lügen: Ein Aktivist behauptet eine Aktion durchgeführt zu haben um Eindruck zu schinden.

- Schwätzen: Manche Menschen haben Probleme damit Sachen für sich zu behalten. Meide solche Leute, sie können eine ernste Gefahr für dich und das Bündnis sein.

- Prahlen: Es gibt Menschen, die sich wichtig machen wollen und Freunden und Familie von illegalen Aktivitäten berichten um im Mittelpunkt zu stehen.

- Indirektes Prahlen: Durch Andeutungen etwas getan zu haben, aus den gleichen Beweggründen wie beim direkten Prahlen. Dies ist ebenso gefährlich, da polizeiliche Ermittler darin geübt sind Informationen zu entschlüsseln und nachzuvollziehen.

- Falls die Sicherheitsvorkehrungen weiterhin nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit befolgt werden, nachdem bereits mit den entsprechenden Personen darüber gesprochen wurde, müssen diese aus der Gruppe ausgeschlossen werden. Sie stellen eine zu große Gefahr für dich, die Zelle und die Bewegung dar.

- Diskrepanzen mit Gruppenmitgliedern müssen ausserhalb der Gruppe geklärt werden. Wenn keine Klärung erreicht werden kann, ist es sinnvoller die Gruppe zu verlassen. Aktionen dürfen in keinem Fall durch persönliche Probleme untereinander behindert werden.

- Rede mit Niemanden über durchgeführte Aktionen. Viele ELF und ALF Aktivisten sind durch Verrat in den Knast gekommen. Es besteht auch die Gefahr von Lauschangriffen bei Unterhaltungen. Auch wenn du einer unbeteiligten, vertrauenswürdigen Person von Aktionen berichtest, könnte diese beim Passieren eines zivilen Beamtens, oder bei einem Polizeiverhör unbeabsichtigt Äusserungen tätigen. Daher gilt: Was sie nicht wissen, kann ihnen auch nicht herausrutschen.

- Entwickle die Fähigkeit zu schweigen. Das heißt, lerne es zu Unterlassen, vor Freunden und Familienmitgliedern zu prahlen (auch wenn du ihnen vertraust und auch wenn sie dich auf dieses Thema ansprechen). Dies bedeutet auch die Fähigkeit zu besitzen unter enormen Druck und auch nach Androhungen seitens der Polizei zu schweigen. Die meisten Drohungen von Polizeibeamten sind leere Drohungen.

- Wenn eine Person nicht in die oben genannten Richtlinien passt, nicht fähig ist in ausnahmslos allen Situationen zu schweigen, dann lasse dich nicht auf eine Zusammenarbeit mit dieser ein. Das Sicherheitsrisiko ist zu groß, ein Einbruch würde zur Folge haben, dass du, deine Freunde und andere Aktivisten in den Knast wandern würden und somit erstmal keinem Tier mehr helfen könnten.

- Verräter sind in den meisten Fällen der Grund für eine Verhaftung von Aktivisten. Polizeiliche Ermittler versuchen oft mit Hilfe von verkabelten Ex-Aktivisten Informationen aus alten Freunden herauszulocken. Wenn Jemand versucht dich in ein Gespräch über eine vergangene Aktion zu verwickeln, sage lieber nichts, wovon du nicht willst, das die Polizei es erfährt und denke darüber nach, ob diese Person ein Informant sein könnte und besser aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollte.

- Auch wenn du vollstes Vertrauen zu Jemanden hast, besteht das Risiko, das dein Telefon abgehört wird, usw. Wenn du wirklich über eine vergangene Aktion sprechen musst, treffe die gleichen Vorsichtsmaßnahmen, wie bei den Planungsgesprächen von künftigen Aktionen. Vergiss nicht, das Ermittlungsarbeiten mehrere Jahre andauern.

- Es ist niemals angebracht über deine Teilnahme an illegalen Aktivitäten oder die Teilnahme von anderen an illegalen Aktivitäten, deine Pläne oder die Pläne anderer für künftige illegale Aktivitäten, dein Bestreben oder das Bestreben anderer an illegalen Aktivitäten teilzunehmen und deine Beführwortung oder die Beführwortung anderer für illegale Aktivitäten auszusprechen. Die einzige Ausnahme ist, wenn du mit deiner Gruppe in einer sicheren Umgebung Planungen anstellst oder wenn du anonym kommunizierst.

Rede nicht über eine Aktion wenn du geschnappt wurdest-es könnte sein, daß es keine ausreichenden Beweise für deine Täterschaft gibt und du nichts zu befürchten hast wenn du schweigst. Wenn du irgendetwas zugeben würdest, könntest du dadurch noch andere Teilnehmer in Gefahr bringen.

- Gebe NIEMALS, IRGENDJEMANDEN (ob Polizei oder nicht) egal unter welchen Umständen Namen bekannt. Auch wenn du nur nach deinen Freunden oder nach legalen Aktivisten gefragt wirst. SCHWEIGE und gehe KEIN RISIKO ein.

- Wenn du Bekennerschreiben über das Internet verschickst, informiere dich über Internet-Security/Anonymität und verwende nicht die gleichen Phrasen und Redensarten die du üblicherweise benutzt. Wenn du normalerweise eine gute Grammatik besitzt, könntest du in dem Schreiben absichtlich ein paar Rechtschreibfehler einbauen.

Am besten nutzt du PGP oder ein öffentliches Internetcafe ohne Kameraüberwachung und sendest dein Schreiben über ein E-Mail Konto welches du nie mehr wieder verwenden wirst. Zur Erstellung des E-Mail Kontos gibst du natürlich falsche und andere Daten an, als bei deinen anderen E-Mail Konten. Versichere dich, das du keine Key-oder Screen-Logger auf deinem Computer hast, die jeden Tastenschlag und jeden Schritt mitloggen.

- Falls du das Bekennerschreiben als Brief senden willst, (wird empfohlen, da polizeiliche Ermittler sehr geübt im Hacken sind) schreibe nicht in deiner normalen Handschrift. Schreibe in Blockschrift und schreibe nur Großbuchstaben sowie ohne Kurven. Klicke hier für ein Beispiel.

- Trage Gummihandschuhe und Baumwollhandschuhe (DNS kann durch je eine Sorte Handschuhe alleine durchdringen) um den Brief und den Umschlag nicht mit DNS zu versehen. Lecke die Briefmarke nicht an und gebe keine persönlichen Informationen an, (Briefe werden manchmal abgefangen) werfe den Brief in einen öffentlichen Briefkasten der weit entfernt von deinem zu Hause steht und vergewisser dich, das keine Kameras in der Nähe sind, die dich beim Einwerfen filmen könnten. Der Brief muss ausreichend frankiert sein und darf weder deinen Absender noch einen Fake-Absender angeben.

- Verwende ganz gewöhnliche Briefmarken und Umschläge, am besten kaufst du nur für diesen Zweck welche und vernichtest die übrig gebliebenen (passe auf, das dich Niemand beim Wegwerfen sieht). Bezahle mit Bargeld und verbrenne den Kassenbon. Es kann sehr wichtig sein etwas verschwenderisch zu sein, wenn es dir dabei hift deine Freiheit zu bewahren.

- Schicke deine Bekennerschreiben ausnahmslos nur an Bite Back (International) oder NAALPO (Anmerkung: BiteBack Germany nimmt sie ggf. auch an und leitet sie an Bite Back weiter – oder kontaktiere  “Die Tierbefreier eV” , die seit Jahren Öffentlichkeitsarbeit für direkte Aktionen in Deutschland machen und  Tierbefreier auch mit Rechtshilfe unterstützen). Wenn du den Medien etwas zukommen lässt, wird die Polizei versuchen es zurückzuverfolgen (mit einer Vielfalt an Maßnahmen, wie zum Beispiel Forensische Untersuchungen, Schriftanalyse, Computerrückverfolgung, usw.), was auch funktionieren könnte. Ebenso sind die Medien bei dem Thema Tierbefreiung voreingenommen und würden es nur negativ darstellen. Am besten gibt man die Informationen nur an den Tierbefreiungs-Berichtserstattungsservice weiter.

- Wenn du ein Schreiben aufstellst, überlege die Aktion inhaftierten Aktivisten zu widmen (besonders denen die eine verhältnismäßig lange Haftstrafe absitzen und noch längere Zeit davon verbüßen müssen) oder Aktivisten die im Hungerstreikt oder bei Aktionen ihr Leben gegeben haben. Dies könnte dazu führen, das aus Angst vor zunehmenden Solidaritätsaktionen, künftige Strafen geringer ausfallen würden. Du könntest erwähnen, das du weitere Aktionen ausüben wirst, bis der Inhaftierte aus dem Gefängnis entlassen wird, welches eine frühere Haftentlassung bewirken könnte.

- Unterrichte alle Mitglieder über die Sicherheitsvorkehrungen, die in der Gruppe eingehalten werden müssen, beispielsweise wie sich ein jeder bei einer Strafverfolgung zu verhalten hat, usw.

-Jeder in der Gruppe muss sich damit einverstanden erklären, keine Informationen weiterzugeben, die andere Mitglieder in Schwierigkeiten bringen könnten. Bedenke, das die Polizei versuchen wird jemanden mit Straferleichterungen dazu zu bringen seine Freunde zu verraten, was aber nicht bedeuten muss, das diese damit Wort halten würden und auch wenn, wie könnte dieser mit seinem Gewissen leben, wenn seine Freunde wegen ihm im Knast säßen. Ebenso könnten die Anderen in Freiheit weitere Aktionen ausüben und mehr Leben retten, als wenn ihr alle in den Knast geht, auch wenn dies dann nur für einen kürzeren Zeitraum wäre.

- Respektiere deine Kameraden. Wenn einer nur Befreiungen, Graffitis und Türen zukleben möchte und nicht an Bombenanschlägen oder Brandstiftung beteiligt sein will, weil dafür höhere Strafen zu erwarten wären, respektiere das. Ihr alle macht viel mehr als die meisten Menschen und seid alle Helden. In vielen Fällen ist es auch taktisch klüger Brandstiftung zu unterlassen, da bei einer Strafverfolgung kein künftiger Aktivismus mehr möglich sein würde.

- Plane alle Aktionen gegenwärtig. Rede weder in deinem zu Hause oder Fahrzeug noch dem zu Hause oder Fahrzeug eines anderen Aktivisten oder in der Nähe davon und trage weder Mobiltelefon noch andere elektronischen Geräte bei dir und stelle sicher das die anderen dieses ebenfalls nicht tun.Bestenfalls führt ihr eure Besprechungen außer Landes, abseits von Zivilisationsobjekten.

- Thematisiere direkte Aktionen weder über E-Mail, Internet-Chats, Telefon oder andere elektronischen Geräte. Polizeiliche Ermittler hacken sich in diese Konversationen ein und habe auf diese Weise schon Aktivisten auffliegen lassen.

- Wenn möglich wähle für jede Planbesprechung eine andere Örtlichkeit. wenn du ständig die gleichen Orte besuchst und bereits gegen dich ermittelt wird, können dort Wanzen versteckt werden (winzig klein, nicht sehbar) die eure Gespräche aufzeichnen. Lasse dich bei der Auswahl des Besprechungsortes nicht von der Bequemlichkeit anderere beeinflussen. Auch wenn ihr sehr weit fahren müsst, ist es dennoch besser zu vorsichtig zu sein, als im Knast zu enden.

- Wenn ihr in der Öffentlichkeit Planungen anstellen müsst, haltet euch draussen auf und bleibt in Bewegung, so seit ihr nicht so leicht abzuhören.

- Führt Niemals Planungsgespräche in Gebäuden oder Fahrzeugen.

- Die Örtlichkeit und Geschwindigkeit (falls in einem fahrenden Auto) kann über ein Mobiltelefon nachverfolgt werden. Auch können Telefongespräche abgehört werden, sowie Gespräche die in der Nähe von Telefonen (Mobil und Festnetz) stattfinden, auch wenn diese ausgeschaltet sind oder nur geflüstert wird. Dazu bedarf es keinem direkten Zugang zu dem Telefon sondern kann aus der Ferne veranlasst werden.

- Die Regierung hat zahlreiche Möglichkeiten Gespräche (auch Flüstern) in Häusern und Autos zu belauschen.

- Die Regierung kann E-Mails, Chats, Forumbeiträge, usw. von ihren Computern und Internetprovidern aus verfolgen, selbst wenn die E-Mail Adressen und Profilangaben nicht mit den realen Gegebenheiten überein stimmen.

- Die Regierung hat in der Vergangenheit schon des öfteren Briefe abgefangen, besonders, bei Personen von denen sie wissen, das diese vegan oder Tierrechtler sind, selbst wenn es keinen Grund zur Annahme gibt, das diese illegal aktiv sind.

- Sage nichts über Telefon, Computer, usw. selbst wenn du verschlüsselte Worte verwendest, es ist zu gefährlich. Manche Aktivisten wurden für schuldig befunden, weil sie eine Textnachricht auf ihrem Mobiltelefon hatten, die besagte: “Es könnte noch was dauern, die Bienen schwirren gerade”, was als Andeutung ausgelegt wurde, dafür das sich die Polizei in der Nähe eines Ortes aufhielt wo eine Aktion stattfinden sollte. Die Ermittler werden deine Sprache entschlüsseln und deine Kommunikationswege herausfinden. Wenn du ein Tierrechtsaktivist bist oder auch nur ein Veganer, bist du warscheinlich schon ins Visier der Regierung geraten. Die Ermittler gehen inzwischen sogar soweit sich bei Vegan-Brunchen einzuschleichen. Ich empfehle das “Security Forum” im ALF-Forum (engl.) zu lesen. Schau dir auch die verschiedenen Artikel auf der Seite an. Es ist besser ein paar Stunden darin zu investieren sich über notwendige Sicherheitsvorkehrungen und seine Rechte zu informieren anstatt für mehrere Jahre in den Knast zu kommen (damit ist den Tieren nicht geholfen).

- Sei übervorsichtig-Vorsicht ist das oberste Gebot. Sei ein Sicherheitsfanatiker und vergewisser dich immer, dass niemand unerwünschtes in der Nähe ist, wenn eine Aktion durchgeführt wird.

- Lass dich nicht erwischen. Wenn das Risiko zu groß ist, gehe es nicht ein, du kannst den Tieren nicht helfen, wenn du eingesperrt wirst.


Von der Animal Liberation Front

Polizeispitzel verschaffen sich Informationen über Organisationen und stören diese gezielt indem sie diese spalten und Treffen verwerfen, sowie die Privatleben einzelner Mitglieder durcheinander bringen und Aktivisten Fallen stellen, indem sie diese dazu bringen heikle, illegale Aktionen auszuführen. Ironischerweise stören sie die gruppen oft, indem sie dazu aufrufen Polizeispitzel zu enttarnen. Überprüfe sorgfältig die Herkunft von verstörenden Briefen, Gerüchten, Anrufen, usw. bevor du ihnen nachgehst. Befrage die angegebene Informationsquelle, ob diese tatsächlich dafür die Verantwortung trägt. Versuche nicht einen vermeintlichen Polizeispitzel oder Informanten ohne stichfeste Beweise zu enttarnen. Meist ist es besserKritik an dem was eine störende Person sagt und tut zu äussern ohne Verdächtigungen aufzustellen. Vermeide es bei Aktionen erwischt zu werden, indem du diese nur mit Personen durchführst, die du gut kennst und denen du vertraust.

Verhindere vom Staat geschürte Konflikte innerhalb von Tierrechtsgruppen, indem du dich offen und ehrlich mit den Verschiedenheiten von Rasse, Geschlecht, Klasse, Sexualität, usw. innerhalb der Bewegung befasst, bevor diese zu Instrumenten der Polizei gegen uns gemacht werden können.


Kapitel 1 : Menschen finden mit denen Du zusammenarbeiten kannst

Kapitel 2 : Sicherheitspolitik und Sicherheitsvorkehrungen

Kapitel 3 : Wie man sich kleidet und was man mitnehmen sollte

Kapitel 4 : Die Aktionsplanung

Kapitel 5 : Die Aktion

Kapitel 6 : Nach der Aktion

Kapitel 7 : Nicht gefasst werden

Kapitel 8 : Proteste beobachten und aufzeichnen

Kapitel 9 : Repression und deine Rechte

Kapitel 10 : Staatsanwaltschaft und Gerichte

Kapitel 11 : Vorbereitungsmaßnahmen

Nachwort : Bist du bereit für die ALF?

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