SHAC – Time for Action


…und die Zeit ist jetzt,

Wir hören es oft – Sind es nur noch direkte Aktionen die etwas bewirken können? – Ja.

Aber was sind direkte Aktionen? Entgegen der weit verbreiteten Annahme beschränken sie sich keineswegs auf illegales Engagement. Keiner hat besser demonstriert als SHAC, welche Reichweite und welches umfangreiche Spektrum auch legale direkte Aktionen haben können.

Und tatsächlich haben sich Freiheitsbewegungen schon immer durch die Verbindung legaler und illegaler Aktionen durchgesetzt. Beides ist aufeinander angewiesen um zu funktionieren, die Aktivisten auf beiden “Seiten” dürfen niemals voneinander isoliert sein.
Deswegen hat die Industrie sich in den letzten Jahren sehr bemüht, die öffentlichen Aktivisten von der Untergrundbewegung zu trennen und ihr damit die Unterstützung zu entziehen. Sowie in der Tierrechtsbewegung insgesamt ein Klima der Feindseligkeit und des Mißtrauens zu schüren. Dies geschieht vor allem durch gezielt gelegte Konflikte innerhalb der Bewegung. Ein weiteres Ziel der Industriemafia ist es, dass auch öffentlichen Protesten durch totalitäre “Antiterrorgesetze” die Kraft genommen wird, damit der verbliebene Rest der sich noch organisieren kann, an den rechtlichen Beschränkungen des Protests zerbricht.

Reicht es bei Demonstrationen Schilder hochzuhalten, Passanten zahllose Petitionen vorzulegen und Flugblätter zu verteilen?

Nein, es reicht nicht und hat noch nie etwas bewirkt (wir würden uns gern eines Besseren belehren lassen). Deswegen wird diese Art Widerstand ja auch “genehmigt”, weil es keine Gefahr darstellt.
Die Begriffe “friedlich” und “gewaltfrei” bedeuten nicht, dass man sich den Regeln einer unterdrückenden Gesellschaft beugen darf. Diese als “genehm” propagandierten Proteste sind nichts anderes als ein Kniefall vor dem Staat und den Konzernen die ihn steuern, etwas worauf sie gezielt hingearbeitet haben, gezähmte Meinungsäusserung, geprägt von der Angst vor Konsequenzen.

Natürlich ist diese Furcht nicht unbegründet, vieles was noch vor einem Jahrzehnt ganz selbstverständlich zu Demonstrationen dazugehörte, schlimmstenfalls als “ziviler Ungehorsam” galt, wird heute bereits als “Extremismus” oder sogar “Terrorismus” deklariert, und mit Polizeigewalt beantwortet, zB das Besetzen öffentlicher Plätze, Betriebe zu blockieren und zu boykottieren, den Verkehr zu stoppen, letztlich sogar das Lautwerden, das Schreien und eindringliche Verwenden von Lautsprechern… was früher durch die Grundgesetze als freie Meinungsäusserung geschützt wurde, gilt heute -durch das politische Einwirken der Wirtschaft- als “Terrorismus gegen Firmen”.

Aber Aktivismus ist kein Terrorismus – und nur der Widerstand gegen dieses “Weichmachen” von Protesten, wird den Prozess der Kriminalisierung legaler Aktionen stoppen können. Dem Druck nachzugeben wird nur zu weiteren Restriktionen führen.

Folgendes Video soll Inspiration für alle Aktivisten sein – es soll Mut machen den “akzeptierten” Weg zu verlassen, den soviele Gruppen in den letzten Jahren eingeschlagen haben. Das was von vielen als “normal” empfunden wird, ist es nicht.

Hört auf miteinander darüber zu philosophieren, zu diskutieren und zu streiten was bei der breiten Masse am Besten ankommt, darum geht es nicht, darum ging es nie, Aktivisten müssen störend sein, um eine Bedrohung für Tierausbeuter darzustellen. Und Demonstrationen müssen den Lauf der Dinge unterbrechen und alles zum Stillstand bringen, nur so sind sie effektiv.

Die beste Unterstützung für die Menschen, die im Untergrund ihre Freiheit riskieren um Tiere zu retten, ist ein ehrlicher und leidenschaftlicher Aktivismus in der Öffentlichkeit, der genau dort stattfindet, wo die Tierausbeuter sind, bei den Pelztierfarmen, den Schlachthöfen, den Zielen der Infrastruktur. Direkte Aktionen sind “oben” UND “unten” notwendig. Es ist nicht immer eine Balaclava nötig um aktiv zu werden und effektiv zu sein, aber es ist an der Zeit sich neu zu orientieren und gleichzeitig zu dem zurückzufinden, was sich längst als effektiv erwiesen hat – und auch im folgenden SHAC-Video zu sehen ist. Kombinierte Kampagnen schaffen Fakten.

Das Video wurde mit deutschen Untertiteln unterlegt.


VIDEOTRANSKRIPT

Im März 2002 flogen Shac Aktivisten nach Japan, um die japanische Tierversuchsindustrie aufgrund ihrer engen Verbindungen zu HLS blosszustellen.
Dies ist es was sie vorgefunden haben.

Die folgenden Szenen sind ein Beispiel für die Menschen die in SHAC involviert sind.

Die erste ist Lynn Sawyer, Lynn ist eine Hebamme, die von einem Polizisten in Cambridgeshire von einem 20 Fuss hohen Tripod gestürzt und dort liegen gelassen wurde. Lynn verbrachte Monate im Krankenhaus. Lynns Reaktion darauf war, dass sie den ganzen Weg von England in die Schweiz reiste, zu der grössten Chemie-Konferenz der Welt, Chemspec
.
Als Lynn dort ankam, hat sie sich mit einem D-Lock an den Stand von Huntington gekettet.

Das ist die Entschlossenheit die wir bei den Menschen sehen müssen und das ist die Entschlossenheit diese Hölle zu schliessen, die du in den nächsten Szenen sehen wirst.

Lynn: “Möchtet ihr ein Flugblatt warum ich hier bin, warum ich den ganzen Weg aus Großbritannien angereist bin?
Wir werden bis ans Ende der Welt reisen, um dich dichtzumachen, Huntingdon, seid euch dessen sicher.

Home Demo bei einem Geschäftsführer des HLS Versicherers Marsh.
Wir forden euch auf eure Leistungen als Versicherer von Huntingdon Life Sciences einzustellen.

Büros der HLS Aktionäre JP Morgan werden gestürmt:
Joseph Dawson, SHAC
Jeden Tag der Woche werden 500 Tiere in barbarischen Experimenten wegen JP Morgan getötet. Die Tiere in Huntingdon Life Sciences werden gefoltert und mit Elektroshocks umgebracht.

Die Büros von Huntingdons Service Provider Worldcom werden gestürmt:
Die Firma für die ihr arbeitet, ist der Internet Service Provider von Huntingdon Life Sciences, ein Vertrags-Versuchslabor das 500 Tiere an jedem Tag der Woche vergiftet.

Kevin Jonas, SHAC USA:
Es gibt nichts was ihr tun könnt um uns zu stoppen.
Versuchts mit dem FBI, versucht Polizeiprügel, es interessiert uns einen Dreck. Wir gehen niemals weg, macht alle Fotos die ihr wollt, mach was immer du willst, Feigling, dies ist erst der erste Schritt, das ist ein Versprechen.

15 Beagles von HLS Versuchtierlieferanten befreit.

HLS wird über 5 Stunden von Aktivisten blockiert, die sich an Autos gekettet haben.

Dachbesetzung beim Zuhause des Dupont Geschäftsführers.

Home Demo beim Zuhause von HLS Geschäftsführer Brian Cass:
“Einige von den Sachen sind an jemanden gerichtet der Brian heisst,
das letzte Mal hatte er Kopfschmerzen, nächstes Mal wird es Migräne sein.”

Marsh Geschäftsräume werden mit Rauchbomben angegriffen

Und aus Helikopter 2 kann man das Ergebnis sehen, kein Verkehr bewegt sich mehr auf der 4th Avenue wegen der Blockaden um das Finanzzentrum zu deiner Linken.
Nun sie haben offensichtlich gut geplant und perfektes Timing.

November verursachte eine mysteriöse Stinkbombe die Evakuierung der Bank von Seattle am America Plaza, da SHAC HLS und ihre Assoziierten global angreift.

SHAC Mitglieder und Unterstützer machten letzten Oktober einen Aufstand in Little Rock Arkansas in einem Wochenende voller Action.

July 2002 – SHAC startet Kampagnen beim Zuhause des Marsh Geschäftsführers

Shell Ölraffinerie für über 10Stunden blockiert und kostet Shell über 2 Millionen Pfund.

“Aufgrund einer sehr gut durchdachten Strategie und extrem effektiver Kampagnenführung hat SHAC einen einst mächtigen Vivisektions-Konzern dezimiert und Furcht in der Vivisektions-Industrie insgesamt verbreitet.”
Ronnie Lee
Gründer der Animal Liberation Front

In den letzten 25 Jahren hat die A.L.F Tausende von Tieren aus Laboren wie diesem gerettet.
Wenn Türen nicht geöffnet sind, wird die A.L.F sie einschlagen.

“Eine kleine Gruppe von Aktivisten war erfolgreich, wo Karl Marx, die Baader-Meinhof Gruppe und die Rote Brigade versagt haben.”
-The Financial Times-


Übersetzung/Transkript Bite Back Germany | http://www.bitebackgermany.net

Trackbacks

  1. [...] erwähnt wird. Einzelheiten dazu werden aus Logikgründen vom BBC ausgeklammert. Denn genau so werden Aktivisten isoliert, insbesondere von der eigenen Bewegung. Ähnlich wie bei Nerzbefreiungen, bei denen die [...]

Speak Your Mind